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Auf See

Bin in Verzug mit der Blogschreiberei… sitze zu Hause und die Realität schiebt mal wieder Doppelschichten. Es ist stark bewölkt – schüttet aus Kübeln und mehr als 24 Grad sind nicht drinn. Aber mal langsam… meine Gedanken sind immer noch am Meer.

Unsere ‚freie’ Zeit am Schiff neigte sich dem Ende zu – es hilft alles nix – langsam musste ich mir Gedanken um die 400 sm retour machen… und so gingen wir Anker auf in Ibiza, tscheperten los und segeln dann lange mit dem Genaker durch die Nacht.

Stop-over am Ballerman – so eine billige Show! Mallorca hat wirklich ‚Playas Fantasticas‘ – aber die billige Sangriakiste und den Massentourismus hier muss man meiden.

Und dann: verlieben wir uns in Menorca. Traumbuchten sowiso…. und Ciuidade ist ein wirklich nettes Fleckchen – sowas von schön, ruhig, freundlich …. Menorca war ein echtes highlight auf diesem Trip!

SW stärker werdend, Winddreher auf NW und Regen (Gewitter?) sind angesagt…. unser ‚Wetterfenster‘ für die Überfahrt. Um 05:00 UTC tscheppern wir los… erst mal ein paar meilen mit dem Diesel … dann sollte der SW anfangen… 200 sm bis zur Fornelli Passage auf Sardegna.

100 sm östlich von Menorca dann e n d l i c h ein Biss! 20 kg yellowfin… sashimi bis zum abwinken. Gefundenes Fressen :-)

Auf der Überfahrt segeln wir ca 60 % … den rest bringen wir motorsegelnd rüber.

Die 200 sm Überfahrt war auch ein highlight. Zu zweit – mit einem Segelneuling …. keine troubles und sehr harmonisch. Das macht uns lust auf mehr!

Kurz vorm ankommen dann 40 kn Böen, und weils uns beide so taugt bleiben wir noch 3 Stunden länger draussen, üben Wenden und wundern uns das sonst kein Mensch segelt……

Nach der Überfahrt ein Stop in Porto Manu (Stintino) … und dann 60 sm weiter auf die Eröffnungsparty der Sealounge. Coole sache… und … wir sind überrascht: über die Schönheit von Sardinien und Korsika.

930 sm im Kielwasser und es gefällt uns mit abstand da am besten wo wir losgesegelt sind. We are back! Schön war‘s!

Ibiza!

Auf Malorca bleiben wir nur zum Stop Over – am Traumstrand von Playa d‘es Trenc.

Weiter gehts nach Ibiza – wenig Wind ist besser als zu viel…

In Ibiza dann noch ein bisser‘l eintauchen in die internationale Partyszene … in Mykonos verkauft man T-Shirts mit ‚Mykonos fucks Ibiza’ ……. also ich würde mal sagen das ist eher andersrum!

Was die Party betrifft schlägt Ibiza Mykonos um längen. Megaclubs, Megaparty, Mega-viel-los und Megapreise …

Der Club Nautico nimmt 270,00 die Nacht, na ja… immerhin bekommen wir ein Plätzchen (Klausifaktor)… alle anderen 4 Marinas auf Ibiza sagen ab – full until September for your boat size!

Am 06.07. Crewechsel – ‚meine‘ Männer fliegen nach Venezia und jetzt sind wir zu zweit….

Wir verbringen viel Zeit in Formentera … sooo schön – Cocktailservice am Ankerplatz inklusive – aber wir haben für all das einfach viel zu wenig Zeit.

Auf Ibiza und Formentera könnte man locker 2 Wochen rum-tingeln… einfach nice!

Auch nice ist der Nassau beach club – vor dem wir auf Ibiza ankern, teuer, aber ein wirklich feiner Laden!!

Aber in Ibiza gibts so viel – von allem – man weiss garnicht wohin zuerst. ‘Nächstes mal’ bleiben wir jedenfalls länger :-)

Kurs Malle

Endlich… 26.06.: Leinen los – kurs W.

Wie üblich sind wir nur gaaaaanz kurz in Santa Teresa – kommen schon mit dem Taxi voller Lebensmittel im Hafen an und sind nach 2 Std. auslaufbereit.

Um 14:00 gehts raus auf’s Meer – und 37 Std später fällt das Eisen vor Menorca. 1/3 unter Groß u Jenny – der rest leider bei Flaute und leichtem Gegenwind mit der Maschine. Egal… schön war die Überfahrt allemal. Und anstrengend.

Geil wenn die Sonne mit exaltierter Grandezza im Meer versinkt und 180 Grad hinter ihr der Vollmond auftaucht.

Sonst: riesige Delfinschulen – Wasserschildkröten… und ein paar Böötchen, auf einer Hand abzuzählen. Meistens sieht das AIS mehr als wir.

In Menorca verlege wir uns nach Punta Prima – und lassen auf Türkisem Wasser mal einen Tag die Seele baumeln…. und den Sangria fließen…

Jetzt gehts gerade weiter – nach Ibiza ist’s noch weit! Mit Rückenwind und Butterfly segeln wir über ein ruhiges, blaues Mittelmeer. Easy Sailing …. manno, so schön!

Zurück in Santa Teresa Galura

Bin ein bisserl faul geworden was den Blog betrifft … hm es geht sehr Hektisch zu rund um mich. Und gesegelt bin ich heuer noch nicht viel. Aber an die 1.000 sm liegen vor mir – und ich kann’s nicht erwarten die Leinen los zu werfen!

Heuer war erst ein Kurztrip drinnen – von Arbatax ‘heim’ nach STG … das Boot ist super im Schuss – frisch lackiert und auch sonst sehr gepflegt. Neue Sprayhood bekommt sie auch noch – und dann geht es mit meiner Stammcrew endlich weiter, Kurs West.

Das ‘segeln’ Richtung STG war …. eher ein Motoren – schwachwindig und wechselhaft hat sich das Thyrrenische Meer präsentiert. So wechselhaft geht es jetzt auch weiter mit den Winden und dem Wetter – könnte jedenfalls ein anspruchsvoller – sportlicher Törn werden. Ah – das highlight beim raufmotoren im wahrsten Sinne war die Kraxelpartie auf die Tavolara.

Nach anfänglicher Einstiegssuche war das dann eine sehr schöne Wanderung – mit a bissl Klettersteig on the top. Schön!.

Rückspiegel

Der Blick in den Rückspiegel. Was bleibt… sind wunderbare Momente.


Morgen geht MNV wieder ins Wasser. Ich freue mich… auf’s Meer.

Hotel California

Ist nicht so dass es vom letzten Jahr nichts zu erzählen gäbe ….. aber vieles davon … war einfach nur traurig.

Trotzdem hat es schöne Zeiten an bord gegeben – und….. einen schönen Törn am ende der Saison nach Arbatax. Da steht sie nun – auf’m Bock und wartet auf ein neues ‘Kleidchen’. MNV wird mal wieder Blau gemacht.

Zeit nach vorne zu blicken… auf zu neuen Ufern… leinen los. MNV kommt ende April in’s Wasser und dann geht’s endlich Richtung Westen.

Und: ein lang gehegter Traum erfüllt sich. Wir werden jedenfalls etwas mobiler…

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On my own

Mittwoch – 10.05. Ich liege im SE Korsika’s vor Anker und warte dass der Wind dreht. Im Wahrsten Sinn dieser Worte.
Kurztrip zu meinen Lieblingplätzen. Lavezzi und Palombaggia.

Wahnsinn. So schön. Danke Iris. Peace.

 

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Culo del mondo

 

Sardinien im November ist so ziehmlich am Arsch der Welt…
Es ist einfach überhaupt garnix los. Touristas nada. Mi solo.
Aber: dieses selbstgewählte ‘alleine sein’ ist alles andere als einsam. Im Gegenteil. 
Ich habe 3 Tage solo-segeln sehr genossen! Keine Sekunde langeweile.

Mit frischem NW downwind sind ‘wir’ zuerst nach La Maddalena.
Dann zurück kreuzen nach Norden. Eine Nacht am Pier von ‘Ile de Cavallo’ und dann im Morgengrauen zurück nach Santa Teresa.
Wie immer viel Wind und Sonne. Heliotherapie!

Es hat 22 Grad – und wenn man nicht so empfindlich wäre könnte man noch Baden…
Auch in der Nacht hat es über 16 Grad – keine Ahnung warum jetzt niemand hier segelt. Nur 2 Schiffe sind mir segelnd begegnet!

Marinagebühren auf Griechischem Niveau – und die im Sommer so gestressten Italiener haben viel Zeit und sind sehr sehr freundlich!
Segeln bedeuted auch seine Bedürfnisse auf’s notwendigste zu reduzieren. Alleine Segeln braucht Routine und ein gewisses Vorausdenken – was wäre wenn…. man wird situationselastisch.

Ok, auf’s Wetter muss man im November a bisserl mehr schauen – Samstag fällt das Baro dramatisch – die Kaltfront hatte man schon gestern im Abendrot gesehen. Die Nächsten Tage gibts Sturmböen – aber dann wird es wieder warm und sonnig!
Sardinien im November hat die herbstlichen brauntöne abgelegt – und präsentiert sich bereits in kräftigem Grün!
Langsam glaube ich hier ist es zu jeder Jahreszeit schön!
Und: könnte mich gewöhnen an’s solo segeln…

Meer hier!

 

 

 

 

Stintino

Der Plan war, kurz mal 50 sm rüber nach Stintino zu segeln. Und dann retour.
Geplant haben wir das weil wir einen eher raren “Ost” bekommen sollten.

Also, früh raus, Groß und “Jenny” auslüften und los. Kurs West.

 

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45 knoten

Wieder ein Kurzbesuch auf der MNV. Diesmal zu zweit.
Etwas zu euphorisch … 30 kn sind angesagt und wir wollen ein bisserl Starkwindsegeln. Aber: die Rechnung war ohne Äolus gemacht…
Von Santa Teresa geht es nach Lavezzi (nachdem wir in neuer Rekordzeit eingekauft haben und Seeklar sind)..

Um 16:00 kommen wir an – kaufen Lebensmittel ein und um 18:00 Uhr gehts raus auf’s Meer.
Die angesagten Gewitter bleiben aus – wir erleben eine ruhige Nacht.  Dann kommt langsam NW Wind auf – und wir setzten das Groß und die Genua – beides im 2. Reff.  Von Lavezzi nach Bonifaccio sind es eh nur ein paar Meilen – schöne Segelei.
Am nächsten Morgen wollen wir Richtung La Madalena – um uns die Rolex-Cupper anzusehen… ausserdem ist ja für Heut’ der Starkwind angesagt.

Also wollen wir von Bonifaccio runter nach Madalena – Caprera rund und dann wieder retour auf der Kreuz. 50 sm.
So ist der Trip nach Madalena bzw. Caprera traumhaft. Dann wollen wir auf Caprera (Cala Tahiti)  “Mittag” machen und rund um Caprera wieder retour.

Dachten wir.

 

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Bouches 

Ein paar Tage aufs Boot … Nur zwei, drei Tage… 
Kurzbesuch auf der MNV — zur Insel im Wind.

Traum Segelei.. 

25 knoten NW bläst mir direkt in die Zähne – besoffen vor Begeisterung.

Nachdenken was wirklich zählt, Vergangenheit und Zukunft vergessen – Zeit hört auf zu existieren.

Drei Tage können so lange sein – leben aus erster hand eben!
In der “Bouches” weht IMMER ein frischer Wind.

Segelhimmel.

Und wenn man sich auskennt dann findet man auch mitte August menschenleere Strände – traumhaft leere Ankerplätze und kristallklares blaues Meer. Abseits von den überfüllten Buchten.

Ich kann’s nicht erwarten wieder hin zu fliegen – zu den ‘Bouches di Bonifacio’…. 

summertime

Während unsere MNV wieder an der Mouring hängt habe ich endlich einmal Zeit die letzten Wochen revue passieren zu lassen.

Wie man unschwer erkennen kann war die dominierende Farbe der letzten Wochen Türkis.

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Korsika rund

Von Elba gehts weiter um Korsika herum – an Calvi vorbei zum “wilden Westen” Koraikas… Nördlich von Porto ist eigentlich der schönste Küstenabschnitt dieser charismatischen Inseln mit dem etwas herben Charme.. weiterlesen →

Elba und so weiter….

Santa Teresa Galura – Ile Cavallo – Porto Veccio – Monte Christo – Elba
Ile Cavallo ist ja nur wenige sm entfernt vom derzeitigen Heimathafen der MNV … Und ein echtes highlight.

Wir waren das einzige Boot in der Marina – und trotzdem mussten wir zahlen … Das ganze Marinapersonal konnte sich uns widmen. Wo im Sommer 250,00 fällig werden waren es im Mai ‘nur’ 50,00 für die Nacht. Na ja – aber Cavallo ist halt einmal etwas ganz besonderes.
Ganz besonders war auch Monte Christo. Natürlich war es nicht g’gscheit die Insel anzulaufen. Es war uns bekannt dass es ein Naturschutzgebiet ist und das Befahren und Anlanden verboten ist.

Aber Verbote ….. reizen.

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A Stürzler(in)

Eigentlich sollte ich ja Mittelmeer – oder maximal im Tyrrenischen Meer herumschippern – aber nachdem mein Kumpel eine Eignergemeinschaft eingegangen ist habe ich die Ehre wieder mal in Griechenland herumzusegeln.
Mit einer Stürzler(in). Benannt nach den “Magdalener Stürzlern”: “Magdalena”

Eine Dufor 450.
Gestartet sind wir bei mauem SW in Lavrion bei Athen Richtung Kithnos.
Schiff im Wasser – Wasser im Schiff. Zwar nur der Logge-Geber … Aber das begleitet uns noch die nächsten Tage.
Ansonsten: Rauschefahrt mit gefierten Shoten. Super Segeln! Alles Perfekt!
Syros, Paros, Reina und … tja.. Mykonos.

 

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